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Marmor ist unsterblich schön

»Wenn es hart auf hart kommt, stehen klassische Stücke hoch im Kurs. Gerade jetzt sehnen wir uns nach der reinen Klarheit, die Marmorobjekte ausstrahlen«, so Dorothee Engelhard, Mitarbeiterin der Zeitschrift Wohn!Design. Hier im Wortlaut ihr Beitrag aus der Wohn!Design-Ausgabe 2/2013.

Marmor bedeutet nahezu ewige Lebensdauer … dazu seine Haptik, seine Optik. Was kann kostbarer, schöner daherkommen als polierter Marmor«, schwärmt Helga Schwert, der kreative Kopf von Cap., begeistert von dem harten Stein. Das seit 1997 bestehende Unternehmen vertreibt hochwertige Produkte und Accessoires für die Wohnung, wie etwa einen 2013 designprämierten Stößel.

Unsere Redaktion allerdings war hin und weg von dem Brotkasten aus Holz und weißem CARRARA-MARMOR. Dieses Material wird in der Region Massa-Carrara, die unterhalb des beliebten Ferienziels Cinque Terre an der Westküste Italiens liegt, bereits seit 2000 Jahren abgebaut. Dort, mitten in der malerischen Landschaft der Toskana, beherbergen die Steinbrüche der apuanischen Alpen 50 Marmorsorten. Innerhalb vieler Jahrtausende entstand das Carbonatgestein aus kalkartigen Gesteinsablagerungen, zum Beispiel ehemaligen Korallenriffen.

Im Einrichtungsbereich erleben Produkte aus Marmor gerade eine Renaissance. Aufgrund seiner mys­tischen Ausstrahlung verspricht er in einer Welt, wo Schnelligkeit fast ein Muss geworden ist, eine angenehme Ruhepause für die Augen. Seine sprichwörtliche Stärke und (teilweise, Anm. d. Red. Naturstein) Resistenz gegenüber Regen und Frost lässt Marmorstein vieles überleben. Und die glänzende Oberfläche, so ähnlich wie ein Handschmeichler, trifft das Bedürfnis nach Perfektion. Diese positiven Eigenschaften kannten bereits die Steinmetze, die bei der Arbeit am Dom in Florenz oder am Petersdom in Rom das sogenannte weiße Gold verbauten. Die mittlerweile über 500 Jahre alte, aber immer noch jung aussehende Davidskulptur schlug der Künstler Michelangelo aus einem Block des zeitlosen, reinweißen STATUARIO, der wertvollsten Form des CARRARA-MARMORS. Konditoren schätzen Marmorstein als Arbeitsplatte besonders, da dieser stark abkühlend wirkt und so zum Beispiel Kuvertüreschokolade nicht haften bleibt.

Allerdings hat Marmor ein paar empfindliche Charakterzüge, da er sofort sehr stark auf Säure reagiert. Wein, Obstsäure oder Essig präsentieren sich als natürliche Feinde dieses Materials. Wer also in seiner Küche über eine Natursteinplatte nachdenkt, sollte entweder den Marmor von einem Profi behandeln lassen oder auf eine Granitplatte zurück­greifen, die noch härter und daher robuster ist. Seit Helga Schwert im Vorbeifahren »die imposanten Steinbrüche der Region Massa-Carrara weiß schimmernd in der Ferne« erblick­te, fiel die Wahl ihres Unternehmens auf Marmor aus Italien, dessen eigenwillige Eleganz sie besonders liebt (...). Sie weiß: »Marmor interpretiert den Wunsch des Habenwollens.«

Dorothee Engelhard


Entstanden aus einer französisch-italienischen Kooperation: der Tisch »Flow« von Jean-Marie  Massaud, MDF Italia


Der Marmorbrotkasten mit einem Holzrost überzeugt, von Cap.


Variabel zusammensetzbar zeigt sich die limi­tierte Edition von »Element Vessel« als Vase oder Dekoelement, gesehen bei Vitamin.


Aus reinem CARRARA-MARMOR besteht die Leuchte »Marie Lamp«, die wie ein Fliegenpilz aussieht, ca. 1930 €, Haymann.

 
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